Zum Inhalt springen

Anwendung

Schimmel-Frühwarnung für Mietwohnungen in Wien und Niederösterreich

Die meisten Schimmelfälle werden erst bemerkt, wenn der Befall an der Wand steht. Dann ist die Sanierung fällig und die Frage nach der Ursache offen. Ein Frühwarnsystem setzt vorher an: Es zeigt, wann eine Stelle über längere Zeit kritisch wird.

San-Care GmbH · Wien und Niederösterreich · +43 800 007075

01 — Ausgangslage

Wo es ohne Messung hakt.

In vielen Mietwohnungen gibt es eine oder zwei Stellen, an denen es immer wieder feucht wird: die Außenwandecke hinter dem Kasten, die Fensterlaibung im Schlafzimmer, das Bad ohne Fenster. Solange nichts zu sehen ist, misst dort niemand. Kommt die Meldung, ist der Befall bereits da.

Für die Hausverwaltung beginnt damit ein bekanntes Muster: Besichtigung, Sanierung, und die Frage, ob die Ursache im Gebäude oder im Wohnverhalten liegt. Eine einzelne Messung beim Termin beantwortet das nicht, weil sie nur einen Moment zeigt.

In der Praxis zeigt sich, dass eine durchgehende Messung an den bekannten Problemstellen beides leistet: Sie warnt, bevor ein Befall entsteht, und sie liefert, falls es doch dazu kommt, den Verlauf der Wochen davor.

Was gemessen wird

  • Messpunkte an den kältesten Stellen der Wohnung, typisch Außenwandecke, Fensterlaibung und Bad, meist 2–4 je Einheit
  • Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten, dazu eine Einstufung des Schimmelrisikos
  • Funkübertragung per LoRaWAN an eine Basisstation im Haus, ohne das WLAN der Bewohner
  • Keine Kamera, kein Mikrofon, keine Anwesenheitserkennung — gemessen wird ausschließlich das Raumklima

02 — Ablauf

So läuft es mit San-Care.

  1. Erstgespräch

    Sie schildern das Objekt und die bekannten Problemstellen. San-Care klärt, ob eine einzelne Wohnung, mehrere Einheiten oder ein ganzes Haus überwacht werden sollen.

  2. Messkonzept

    San-Care legt fest, an welchen Stellen gemessen wird und wo die Basisstation sitzt. Die Bewohner werden vorab darüber informiert, was gemessen wird und was nicht.

  3. Montage

    Das eigene Montageteam von San-Care setzt die batteriebetriebenen Messpunkte und die netzbetriebene Basisstation, ohne baulichen Eingriff und ohne Subunternehmer.

  4. Alarmregeln einrichten

    In der Plattform werden Grenzwerte mit Mindestdauer hinterlegt, damit kurzes Duschen oder Kochen keinen Alarm auslöst, und die Empfänger festgelegt.

  5. Laufende Überwachung

    Bei anhaltend kritischen Bedingungen meldet die Plattform einen Vorfall. Jeden Monat kommt ein Report als PDF mit fachlicher Einordnung der Messreihen.

03 — Ergebnis

Was am Ende vorliegt.

  • Eine Frühwarnung, wenn eine Stelle über längere Zeit in den kritischen Bereich kommt

  • Zeitgestempelte Messreihen je Messpunkt, exportierbar als CSV

  • Ein Monatsreport als PDF, den auch Eigentümer und Bewohner ohne Erklärung lesen können

  • Vorfälle mit Verlauf: wann die Bedingung eintrat, wer reagiert hat, wann sie wieder im Rahmen war

  • Auf Wunsch ein eigener Zugang für Bewohner, der ausschließlich die eigene Wohnung zeigt

Die Messung ist ein Frühwarnsystem, sie verhindert keinen Schimmel. Reagieren müssen Verwaltung und Bewohner selbst, etwa durch Lüften, Heizen oder die fachliche Prüfung eines Bauteils. Gemessen wird das Raumklima an der Oberfläche, nicht die Feuchte im Mauerwerk. Die Frage, wer für einen Schaden verantwortlich ist, klärt die Messung nicht; sie liefert die Datengrundlage für die fachliche und gegebenenfalls rechtliche Beurteilung.

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Ab wann meldet die San-Care Plattform eine Schimmelgefahr in der Wohnung?
Die San-Care Plattform meldet nicht jeden kurzen Feuchtespitzenwert, sondern Bedingungen, die über eine festgelegte Mindestdauer kritisch bleiben. Grenzwerte und Dauer werden je Messpunkt oder Gebäude eingestellt, damit Duschen oder Kochen keinen Alarm auslösen. Die Einstellung stimmt San-Care bei der Einrichtung mit der Verwaltung ab. Betreut werden Mietobjekte in Wien und Niederösterreich.
Wer bekommt die Warnung, wenn es in einer Mietwohnung kritisch wird?
Die Empfänger legt die Verwaltung in der San-Care Plattform selbst fest, etwa die zuständige Sachbearbeitung oder die Eigentümervertretung. Bewohner können auf Wunsch einen eigenen Zugang bekommen und sehen dann nur die eigene Wohnung. So ist geregelt, wer informiert wird und wer reagiert. San-Care richtet das für Objekte in Wien und Niederösterreich ein.
Merken die Mieter im Alltag etwas von den Messpunkten?
Kaum. Die Messpunkte von San-Care sind kleine, batteriebetriebene Geräte ohne Kabel, die rund fünf Jahre ohne Batteriewechsel auskommen. Sie brauchen kein WLAN der Bewohner und haben weder Kamera noch Mikrofon. Nach der Montage ist kein weiterer Termin in der Wohnung nötig, solange kein Gerät ausfällt. San-Care montiert in Wien und Niederösterreich mit eigenem Team.

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich