Zum Inhalt springen

Anwendung

Feuchtigkeit im Keller und Untergeschoß überwachen

Im Keller riecht es muffig, an der Wand blüht Salz aus, Lagergut wird feucht. Ob Lüften, ein Entfeuchter oder eine Abdichtung hilft, hängt von der Ursache ab. Und die zeigt sich im Jahresverlauf, nicht an einem Nachmittag.

San-Care GmbH · Wien und Niederösterreich · +43 800 007075

01 — Ausgangslage

Wo es ohne Messung hakt.

Keller in Bestandsgebäuden, gerade in Wien und im niederösterreichischen Altbestand, sind selten trocken. Kellerabteile, Waschküchen, Lagerräume und ausgebaute Untergeschoße haben aber unterschiedliche Ansprüche an das Raumklima.

Häufig wird im Sommer gelüftet, um den Keller zu trocknen, und genau dabei kondensiert die warme Außenluft an den kühlen Wänden. Andere Keller sind ganzjährig feucht, weil Feuchte aus dem Erdreich oder dem Mauerwerk nachkommt. Von außen sehen beide Fälle ähnlich aus.

Bevor Geld in eine Trockenlegung, eine Horizontalsperre oder einen Entfeuchter geht, lohnt sich daher eine Messung über mehrere Monate.

Was gemessen wird

  • Messpunkte in den relevanten Kellerräumen, zum Beispiel an einer Außenwand und in Raummitte
  • Auf Anfrage ein zusätzlicher Messpunkt für das Außenklima, damit sich Sommerkondensation vom Nachschub aus dem Bauteil unterscheiden lässt; die Machbarkeit wird vorher geprüft
  • Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten, per LoRaWAN auch durch dicke Kellerdecken, sofern die Funkstrecke es zulässt
  • Auf Anfrage Wandfeuchte-Sonden für Materialfeuchte im Mauerwerk als angepasste Messaufgabe; die Machbarkeit wird vorher geprüft

02 — Ablauf

So läuft es mit San-Care.

  1. Erstgespräch

    Sie schildern Nutzung, Beobachtungen und bisherige Maßnahmen. San-Care klärt, ob Raumklima-Monitoring genügt oder zusätzlich Materialfeuchte gemessen werden soll.

  2. Funk und Messkonzept

    San-Care prüft, wo die Basisstation sitzt und ob die Funkstrecke aus dem Keller zuverlässig ist, und legt die Messpunkte fest.

  3. Montage

    Das eigene Team setzt die Messpunkte ohne baulichen Eingriff. Wandfeuchte-Sonden werden nur nach Machbarkeitseinschätzung und eigenem Angebot eingebaut.

  4. Messung über die Jahreszeiten

    Die Messung läuft idealerweise über Sommer und Winter. Die Plattform meldet anhaltend kritische Bedingungen, etwa bei Lagerräumen.

  5. Einordnung

    Die Monatsreports ordnen den Verlauf fachlich ein. Das Ergebnis ist die Datengrundlage für die Entscheidung über Lüftung, Entfeuchtung oder eine Sanierung.

03 — Ergebnis

Was am Ende vorliegt.

  • Ein Jahresverlauf von Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt im Keller

  • Hinweise, ob die Feuchte eher mit dem Außenklima oder unabhängig davon auftritt

  • Eine Warnung bei anhaltend kritischen Bedingungen in genutzten Räumen

  • Monatsreports als PDF und Rohdaten als CSV für Sanierer oder Sachverständige

Das Standardsystem misst das Raumklima, nicht die Feuchte im Mauerwerk. Es grenzt die Ursache sachlich ein, stellt aber keine Diagnose der Bauteilfeuchte und ersetzt keine fachliche Untersuchung. Die Funkstrecke aus tiefen Untergeschoßen wird vor der Montage geprüft; ob sie im Einzelfall trägt, lässt sich erst vor Ort sagen. San-Care führt keine Trockenlegung durch.

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Wie lange sollte man einen Keller messen, bevor man über eine Trockenlegung entscheidet?
Aussagekräftig wird eine Kellermessung, wenn sie warme und kalte Monate umfasst, weil sich Sommerkondensation und Feuchte aus dem Bauteil sonst schwer trennen lassen. San-Care empfiehlt daher eine Messung über mehrere Monate, idealerweise über ein Jahr. Die Entscheidung über Maßnahmen trifft die fachliche Prüfung. San-Care misst in Wien und Niederösterreich.
Kommt das Funksignal aus einem tiefen Kellergeschoß bei der Basisstation an?
LoRaWAN ist für große Reichweiten ausgelegt, im Freien über fünf Kilometer. Im Gebäude hängt die Reichweite von Decken, Mauern und der Lage der Basisstation ab. San-Care prüft die Funkstrecke deshalb vor Ort und plant die Basisstation entsprechend. Betreut werden Keller und Untergeschoße in Wien und Niederösterreich.
Lohnt sich eine Messung auch für einen Keller, der nur als Lager genutzt wird?
Gerade dort, weil Lagergut, Möbel oder Akten bei anhaltend hoher Luftfeuchte Schaden nehmen, ohne dass es jemand bemerkt. Eine Messung zeigt, wann Lüften hilft und wann es schadet, und meldet anhaltend kritische Bedingungen. San-Care überwacht Kellerräume und Lagerflächen in Wien und Niederösterreich mit demselben System wie Wohnungen.

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich