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Einzugsgebiet — Waldviertel

Feuchtemonitoring im Waldviertel.

Das Waldviertel ist ein Hochland mit kühlerem Klima als der Rest Niederösterreichs, gebaut aus dem Stein, der dort im Boden liegt. Das ergibt dicke, schwere Wände — und eine lange Heizperiode, in der sich entscheidet, ob diese Wände trocken bleiben.

San-Care GmbH, Kreuth 14, 2763 Muggendorf · +43 800 007075 · Montage mit eigenem Team, ohne Subunternehmer.

01 — Der Bestand

Welche Gebäude hier stehen.

Wo ein Messpunkt sitzen muss, hängt vom Bautyp ab. Diese drei prägen den Bestand in der Region — mit jeweils eigenen Stellen, an denen es zuerst eng wird.

Bruchstein- und Granitmauerwerk

Das Waldviertel liegt auf der Böhmischen Masse; im Westen dominiert Granit, im Osten Gneis. Ältere Häuser sind entsprechend aus Bruchstein oder Granit gemauert, mit dicken Wänden und Kalkmörtel in den Fugen. Der Stein selbst nimmt wenig Wasser auf, die Feuchte bewegt sich über Fugen und Putz. Wände dieser Art reagieren träge und bleiben nach einem kalten Winter lange kühl.

Typische Schwachstellen

  • Untere Wandzonen ohne Horizontalsperre
  • Außenecken und Fensterlaibungen in dicken, kalten Wänden
  • Innendämmungen, die ohne Nachweis auf Bruchstein gesetzt wurden
  • Räume an der Nord- und Wetterseite

Dreiseithöfe

Die typische Hofform ist der Dreiseithof: meist ebenerdige Trakte in U-Form um einen Hof, der Wohntrakt häufig in der Mitte, die Wirtschaftsgebäude an den Seiten. Werden Stall oder Stadel zu Wohnraum, treffen neue Nutzung und alte Wände aufeinander — in ehemaligen Ställen oft zusätzlich mit Salzbelastung im Mauerwerk.

Typische Schwachstellen

  • Umgebaute Stall- und Stadeltrakte
  • Salzbelastete untere Wandzonen in ehemaligen Ställen
  • Übergänge zwischen beheiztem Wohntrakt und unbeheizten Nebengebäuden
  • Böden über Erdreich ohne Abdichtung

Zeitweise genutzte Häuser

Zweitwohnsitze, geerbte Höfe und Häuser, die nur am Wochenende oder im Sommer bewohnt werden, sind im Waldviertel verbreitet. Sie stehen über Wochen kühl. Wird dann kurz und kräftig geheizt, erwärmt sich die Luft schnell, die dicken Wände aber nicht — an ihren Oberflächen kann Feuchte ausfallen, bevor jemand etwas bemerkt.

Typische Schwachstellen

  • Außenwände bei kurzem Aufheizen nach längerer Abwesenheit
  • Schlafräume, die nur bei Anwesenheit beheizt werden
  • Keller und Erdgeschoss in Zeiten ohne Heizung und Lüftung

02 — Für das Messkonzept

Was daraus für die Messung folgt.

Ein Messkonzept ist keine Stückliste. Es beantwortet die Frage, welche Stelle in diesem Bautyp tatsächlich etwas zeigt — und diese Antwort ist in der Region eine andere als anderswo.

  1. Die Messperiode sollte die ganze Heizperiode umfassen; im rauen Klima fällt die kritische Zeit länger aus als im Osten Niederösterreichs.

  2. In zeitweise genutzten Häusern zählen die Alerts: Die Plattform meldet anhaltend kritische Bedingungen, auch wenn niemand im Haus ist.

  3. Ein Messpunkt an der kältesten Außenwand und einer an einer Innenwand zeigen, wie weit Wandoberfläche und Raumluft auseinanderliegen.

  4. Vor einer Innendämmung auf Bruchstein liefert eine Messreihe über einen Winter die Ausgangslage für die bauphysikalische Planung.

Welche Stellen in Ihrem Objekt tatsächlich kritisch sind, ergibt sich aus der Begehung — nicht aus dem Bautyp allein.

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Wer bietet Feuchtemonitoring im Waldviertel an?
San-Care betreut Bestandsobjekte im Waldviertel und in ganz Wien und Niederösterreich, mit Sitz in Muggendorf. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten; die Daten gehen per LoRaWAN an eine Basisstation, ohne WLAN der Bewohner. Montage und Wartung übernimmt San-Care mit eigenem Team, ohne Subunternehmer.
Wie merke ich, ob mein Zweitwohnsitz im Waldviertel im Winter feucht wird?
Indem gemessen wird, während Sie nicht dort sind. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt alle 15 Minuten, die Plattform meldet anhaltend kritische Bedingungen per Alert. So sehen Sie auch, was beim kurzen Aufheizen am Wochenende an den kalten Wänden passiert. San-Care richtet das in Waldviertler Objekten und in ganz Niederösterreich ein.
Warum bleiben Granit- und Bruchsteinwände im Waldviertel so lange kalt?
Dicke Steinwände speichern viel Wärme und reagieren entsprechend langsam. Nach einem kalten Winter oder einer längeren unbeheizten Phase brauchen sie lange, bis ihre Oberfläche die Raumtemperatur annähert. Bis dahin ist sie die kälteste Stelle im Raum. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt dort, wo Wandoberfläche und Raumluft am weitesten auseinanderliegen.

Alle Fragen und Antworten

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt im Waldviertel.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich