Zum Inhalt springen

Einzugsgebiet — Äußere Bezirke

Feuchtemonitoring in den äußeren Bezirken Wiens.

Außerhalb des Gürtels wird der Wiener Bestand einfacher gebaut und dichter bewohnt. Hier stehen die Zinshäuser der ehemaligen Vororte, die großen Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit und die Wohnhäuser des Wiederaufbaus oft in derselben Straße — drei Bauweisen mit drei verschiedenen kalten Stellen.

San-Care GmbH, Kreuth 14, 2763 Muggendorf · +43 800 007075 · Montage mit eigenem Team, ohne Subunternehmer.

01 — Der Bestand

Welche Gebäude hier stehen.

Wo ein Messpunkt sitzen muss, hängt vom Bautyp ab. Diese drei prägen den Bestand in der Region — mit jeweils eigenen Stellen, an denen es zuerst eng wird.

vorwiegend spätes 19. und frühes 20. Jahrhundert

Vorstadt-Zinshäuser

Die Zinshäuser der Vororte wurden meist sparsamer gebaut als jene innerhalb des Gürtels: kleinere Wohnungen, geringere Raumhöhen, schmale Höfe. Viele Wohnungen wurden später zusammengelegt, mit Bad ausgestattet und mit dichten Fenstern versehen. Der Feuchteeintrag ist gestiegen, der Luftwechsel gesunken.

Typische Schwachstellen

  • Nachträglich eingebaute Bäder ohne Fenster
  • Fensterlaibungen nach dem Fenstertausch
  • Erdgeschosswohnungen über Kellern oder zur Hofseite
  • Außenecken bei geringerer Wandstärke in den oberen Geschossen
etwa 1919 bis 1934

Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit

Viele Wohnhausanlagen des Roten Wien sind um große, begrünte Höfe angelegt, mit vielen kleinen Wohnungen und massivem Mauerwerk. Die Wohnungen waren für damalige Verhältnisse gut belichtet und belüftet. Heute sind viele Anlagen thermisch saniert oder haben neue Fenster — nicht immer in allen Bauteilen gleichzeitig.

Typische Schwachstellen

  • Kleine Küchen und Bäder mit hohem Feuchteeintrag
  • Wohnungen im Erdgeschoss und direkt unter dem Dach
  • Ecken, Erker und Durchfahrten, an denen die Hülle viel Außenfläche hat
  • Bauteile mit unterschiedlichem Sanierungsstand in derselben Anlage
etwa 1945 bis 1970

Nachkriegs- und Wiederaufbaubauten

In Baulücken und auf kriegszerstörten Grundstücken entstanden sparsame Wohnhäuser mit dünnen Außenwänden, Betondecken und auskragenden Balkonen. Dämmung war selten oder gering. Die kalten Zonen liegen dort, wo Beton die Außenwand durchstößt.

Typische Schwachstellen

  • Auskragende Balkonplatten und ihre Anschlüsse
  • Betondeckenränder und Stürze über Fenstern
  • Innen liegende Bäder ohne Fenster
  • Wohnungen über unbeheizten Durchfahrten oder Geschäftslokalen

02 — Für das Messkonzept

Was daraus für die Messung folgt.

Ein Messkonzept ist keine Stückliste. Es beantwortet die Frage, welche Stelle in diesem Bautyp tatsächlich etwas zeigt — und diese Antwort ist in der Region eine andere als anderswo.

  1. In großen Anlagen mit vielen gleichartigen Wohnungen genügen oft wenige, gezielt verteilte Messpunkte, ergänzt um die auffälligen Einheiten.

  2. Bei Anlagen mit unterschiedlichem Sanierungsstand gehört je ein Messpunkt in einen sanierten und einen unsanierten Bauteil, damit die Werte vergleichbar werden.

  3. In kleinen Wohnungen zeigt die Messreihe, ob Feuchtespitzen nach Kochen, Duschen und Wäschetrocknen abklingen oder sich über Tage aufbauen.

  4. In Nachkriegsbauten gehört der Messpunkt an Balkonanschluss oder Deckenrand, nicht in die Raummitte.

Welche Stellen in Ihrem Objekt tatsächlich kritisch sind, ergibt sich aus der Begehung — nicht aus dem Bautyp allein.

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Wer bietet Feuchtemonitoring für Wohnhausanlagen in Favoriten, Meidling oder Simmering an?
San-Care betreut Bestandsobjekte in den äußeren Bezirken Wiens und in ganz Wien und Niederösterreich. Batteriebetriebene Messpunkte erfassen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Taupunkt alle 15 Minuten, eine Basisstation je Objekt überträgt per LoRaWAN, ohne WLAN der Bewohner. Hausverwaltungen und Wohnbaugesellschaften sehen die Werte in einer Plattform mit Monatsreport und Alerts. Montiert wird mit eigenem Team.
Warum schimmelt es in manchen Wohnungen eines Gemeindebaus und in anderen nicht?
Weil Lage in der Anlage, Sanierungsstand und Nutzung sich unterscheiden: Eckwohnungen, Wohnungen unter dem Dach oder über Durchfahrten haben kältere Oberflächen, und kleine Wohnungen einen höheren Feuchteeintrag pro Raum. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt in auffälligen und unauffälligen Wohnungen alle 15 Minuten und grenzt die Ursache sachlich ein. San-Care arbeitet in Wien und Niederösterreich.
Wo wird es in einem Wiener Nachkriegsbau am ehesten feucht?
Meist an den Stellen, an denen Beton die Außenwand durchstößt: an auskragenden Balkonplatten, Deckenrändern und Stürzen. Dort ist die Innenoberfläche deutlich kälter als die Wand daneben. Dazu kommen innen liegende Bäder ohne Fenster. San-Care misst Temperatur, Luftfeuchte und Taupunkt genau an diesen Stellen alle 15 Minuten und betreut Objekte in ganz Wien und Niederösterreich.

Alle Fragen und Antworten

Nächster Schritt

Erzählen Sie uns vom Objekt in den äußeren Bezirken Wiens.

Ein Gespräch, zwanzig Minuten. Danach wissen Sie, ob und wie sich Ihre Frage messen lässt — und was es kostet. Wenn es nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich