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Glossar — Messung

Kalibrierung

Der Vergleich eines Messgeräts mit einer bekannten Referenz, um festzustellen, wie weit seine Anzeige vom richtigen Wert abweicht.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Kalibrieren heißt, ein Messgerät unter festgelegten Bedingungen mit einer Referenz bekannter Genauigkeit zu vergleichen und die Abweichung zu dokumentieren. Das Ergebnis ist ein Protokoll oder Zertifikat, das festhält, um wie viel das Gerät an welchen Prüfpunkten danebenliegt. Wird die Anzeige anschließend korrigiert, spricht man fachlich vom Justieren.

Bei Feuchtesensoren geschieht das in Prüfkammern oder über gesättigte Salzlösungen, die in einem geschlossenen Gefäß eine bekannte relative Feuchte erzeugen. Ob ein Gerät kalibriert wurde, erkennt man am Kalibrierschein mit Datum, Prüfpunkten und Referenz. Eine Aufschrift wie „werkskalibriert“ bedeutet meist nur, dass der Hersteller den Sensor ab Werk abgeglichen hat.

Praktisch zählt Kalibrierung, sobald Messwerte Dritten vorgelegt werden, etwa in einem Gutachten oder einer Auseinandersetzung zwischen Mieter und Vermieter. Dann wird gefragt, wie verlässlich die Werte sind. Ein häufiger Irrtum ist, dass ein einmal kalibriertes Gerät dauerhaft genau bleibt: Sensoren können mit der Zeit driften. Für Gebäudemonitoring ist außerdem wichtig, dass mehrere Messpunkte untereinander vergleichbar messen, damit Unterschiede zwischen Räumen echte Unterschiede sind und keine Gerätefehler.

Im Bestandsgebäude

Streng genommen stellt die Kalibrierung die Abweichung nur fest; das Korrigieren heißt Justieren. Für eine Messreihe, die später Dritte lesen, ist wichtig, dass bekannt ist, wie verlässlich die Messpunkte sind und ob sie untereinander vergleichbar messen.

Was ist der Unterschied zwischen Kalibrieren und Justieren?
Beim Kalibrieren wird ein Messgerät mit einer Referenz verglichen und die Abweichung dokumentiert, ohne am Gerät etwas zu ändern. Beim Justieren wird die Anzeige danach so eingestellt, dass sie wieder möglichst nahe am richtigen Wert liegt. Beides gehört zur Qualitätssicherung von Messreihen. San-Care setzt für das Feuchtemonitoring in Wien und Niederösterreich Messpunkte mit einer Temperaturgenauigkeit von ±0,3 °C ein.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich