Glossar — Praxis
Monitoring as a Service
Ein Betriebsmodell, bei dem Hardware, Funkbetrieb, Plattform, Wartung und Berichte gegen eine laufende Monatsgebühr bereitgestellt werden, statt Geräte zu kaufen und selbst zu betreiben.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Monitoring as a Service bezeichnet ein Modell, bei dem ein Anbieter eine Überwachung als laufende Dienstleistung erbringt. Der Kunde zahlt keinen Kaufpreis für Geräte, sondern eine regelmäßige Gebühr für das Ergebnis: funktionierende Messung, erreichbare Daten, Meldungen und Berichte. Der Begriff lehnt sich an „Software as a Service“ an, umfasst aber auch die Hardware vor Ort.
Der Vorteil zeigt sich im Betrieb über Jahre. Batterien müssen getauscht, entfernte oder defekte Messpunkte ersetzt, Alarmregeln angepasst und Daten ausgewertet werden. Beim Gerätekauf liegt das bei der Verwaltung, die dafür selten Zeit und Fachwissen hat. Im Servicemodell ist dieser Aufwand eingepreist und planbar.
Die Kehrseite ist die Bindung an einen Anbieter. Wichtig sind daher klare Regeln, wem die Messdaten gehören, ob sie exportiert werden können und welche Laufzeiten und Fristen gelten. Diese Punkte sollten vor Vertragsabschluss im Angebot stehen.
San-Care bietet Feuchtemonitoring in Wien und Niederösterreich als laufende Dienstleistung an, etwa Objekt Basic (490 €/Monat) oder Objekt Pro (990 €/Monat). Im Monatspreis enthalten sind Messpunkte und Basisstation, der Funkbetrieb über LoRaWAN, die Plattform mit Dashboard und Alerts sowie der Monatsreport; Montage und Wartung übernimmt das eigene Team. Die Hardware stellt San-Care bereit, die Messdaten gehören dem Kunden und lassen sich als CSV exportieren.
Der Unterschied zum Gerätekauf liegt in der Verantwortung: Wer Sensoren kauft, muss sich selbst um Batterien, Ausfälle und Auswertung kümmern. Beim Servicemodell ist der laufende Betrieb Teil der Leistung.
- Was bedeutet Monitoring as a Service?
- Monitoring as a Service bedeutet, dass Hardware, Funkbetrieb, Plattform, Wartung und Berichte als laufende Dienstleistung gegen eine Monatsgebühr bereitgestellt werden, statt Geräte zu kaufen und selbst zu betreiben. Der laufende Aufwand ist damit eingepreist. San-Care bietet Feuchtemonitoring in Wien und Niederösterreich nach diesem Modell an.
- Feuchtesensoren kaufen oder mieten?
- Kaufen lohnt sich, wenn man Betrieb, Batteriewechsel, Ausfallkontrolle und Auswertung selbst übernehmen kann. Ein Servicemodell lohnt sich, wenn dieser Aufwand ausgelagert und planbar sein soll. Wichtig ist in beiden Fällen, dass die Messdaten exportierbar bleiben. San-Care stellt in Wien und Niederösterreich die Hardware im Rahmen der Pakete bereit, die Messdaten gehören dem Kunden.
- Was ist im Monatspreis eines Feuchtemonitorings enthalten?
- Bei San-Care sind im Monatspreis Messpunkte und Basisstation, der Funkbetrieb über LoRaWAN, die Plattform mit Dashboard und Alerts sowie der Monatsreport je Objekt enthalten; die Wartung übernimmt das eigene Team. Dazu kommt ein einmaliges Setup, beim Pilot nicht. Die Pakete gelten für Objekte in Wien und Niederösterreich.
Verwandte Begriffe
Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich