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Glossar — Schaden & Sanierung

Dampfbremse

Eine Folie oder Schicht auf der warmen Seite eines Bauteils, die den Wasserdampf aus der Raumluft bremst, bevor er in die kalte Konstruktion gelangt.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Eine Dampfbremse ist eine Folie, Bahn oder Plattenschicht auf der warmen Raumseite eines Bauteils, die den Durchgang von Wasserdampf in die kältere Konstruktion verringert. Sie lässt noch eine gewisse Menge Dampf durch. Schichten, die praktisch keinen Dampf mehr durchlassen, nennt man Dampfsperren; die Grenze wird über den sd-Wert beschrieben.

Ob eine Dampfbremse funktioniert, entscheidet weniger das Material als die Ausführung. Stöße müssen verklebt, Anschlüsse an Mauerwerk, Fenster und Durchdringungen dauerhaft dicht sein. Geprüft wird das im Zuge einer Luftdichtheitsmessung. Feuchtevariable Dampfbremsen ändern ihren Widerstand mit der Umgebungsfeuchte und erlauben so im Sommer ein Rücktrocknen zur Raumseite.

Im Bestand ist die Dampfbremse vor allem im Dachgeschoßausbau und bei Innendämmungen mit Dämmplatten oder Mineralwolle ein Thema. Ein verbreiteter Irrtum ist, dass möglichst dicht immer sicher ist: Eine zu dichte Schicht kann Feuchte, die trotzdem in die Konstruktion gelangt, einschließen. Ein zweiter Irrtum ist, dass ein Loch für eine Steckdose nichts ausmacht — über solche Leckagen strömt feuchte Luft direkt ins Bauteil.

Im Bestandsgebäude

Eine Dampfbremse wirkt nur, wenn sie lückenlos und an allen Anschlüssen dicht ausgeführt ist. Feuchtevariable Dampfbremsen lassen im Sommer mehr Dampf durch als im Winter und erleichtern so das Austrocknen der Konstruktion zur Raumseite.

Wozu braucht man eine Dampfbremse im Dach?
Die Dampfbremse auf der Raumseite verhindert, dass warme, feuchte Luft in die kalte Dämmebene gelangt und dort kondensiert. Sie wirkt nur, wenn alle Stöße und Anschlüsse dicht sind; schon kleine Leckagen bringen viel Feuchte ins Dach. San-Care überwacht in Wien und Niederösterreich das Raumklima ausgebauter Dachgeschoße und erkennt kritische Bedingungen frühzeitig.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich