Zum Inhalt springen

Glossar — Schaden & Sanierung

Folgeschaden

Ein Schaden, der nicht unmittelbar beim Ereignis entsteht, sondern sich später daraus entwickelt, etwa Schimmel nach einem Wasserschaden.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Ein Folgeschaden ist ein Schaden, der nicht unmittelbar beim auslösenden Ereignis entsteht, sondern sich zeitverzögert daraus entwickelt. Nach einem Wasserschaden sind das typischerweise Schimmel, gelöste Fliesen, verzogene Holzböden, Salzausblühungen oder korrodierte Bauteile, die erst Wochen oder Monate später sichtbar werden.

Folgeschäden entstehen meist dort, wo nach dem Ereignis Feuchte im Bauteil zurückgeblieben ist: unter dem Estrich, hinter Verkleidungen oder in dickem Mauerwerk. Erkennbar sind sie oft erst an wiederkehrenden Flecken, muffigem Geruch oder an einer Luftfeuchtigkeit, die in einem Raum dauerhaft höher bleibt als im Rest der Wohnung.

Im österreichischen Bestandsgebäude mit massiven Ziegelwänden kann Restfeuchte lange nachwirken. Ob ein Folgeschaden versichert ist, hängt von den Bedingungen und davon ab, ob er auf das versicherte Ereignis zurückgeht. Ein häufiger Irrtum ist, dass eine trockene Oberfläche das Ende der Gefahr bedeutet. Eine Trocknung sollte deshalb durch Messungen im Material abgeschlossen werden, und das Raumklima sollte in der folgenden Heizperiode beobachtet werden. Keine Rechtsberatung — im Einzelfall fachlich prüfen lassen.

Im Bestandsgebäude

Folgeschäden entstehen häufig nach einer zu früh beendeten Trocknung, wenn Restfeuchte aus dem Bauteil nachkommt. Ob ein Folgeschaden versichert ist, hängt von Ursache und Bedingungen ab.

Wie lange nach einem Wasserschaden kann noch Schimmel entstehen?
Schimmel kann Wochen oder Monate nach einem Wasserschaden auftreten, wenn Restfeuchte im Estrich oder Mauerwerk verbleibt und die Oberfläche längere Zeit feucht hält. Entscheidend ist eine messtechnisch bestätigte Trocknung und die Beobachtung des Raumklimas danach. San-Care erkennt kritische Bedingungen mit laufendem Monitoring frühzeitig, für Objekte in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich