Glossar — Technik
Gateway
Ein Gerät, das die Funksignale mehrerer Sensoren empfängt und die Daten an eine Plattform im Internet weiterleitet.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Ein Gateway ist der Empfänger in einem Sensornetz: Es nimmt die Funksignale aller Sensoren in Reichweite auf und schickt die Daten über eine Internetverbindung, etwa Mobilfunk oder einen eigenen Anschluss, an eine Plattform weiter. Die Sensoren selbst brauchen dadurch keinen eigenen Internetzugang und können sehr sparsam arbeiten.
Ob ein Gateway reicht, entscheidet die Funkstrecke: Wandstärke, Stahlbetondecken, Kellergeschoße und die Lage im Haus beeinflussen, wie gut die Signale ankommen. In der Praxis zeigt ein Funktest bei der Montage, ob alle Messpunkte zuverlässig empfangen werden. Fällt das Gateway aus, kommen keine neuen Daten an; eine gute Plattform zeigt diese Lücke an, statt sie still zu übergehen.
Im Wiener Gründerzeithaus mit dicken Ziegelwänden oder in Wohnhausanlagen mit mehreren Stiegen ist die Frage nach Anzahl und Standort der Gateways ein zentraler Teil der Planung. Ein typischer Irrtum ist, dass das Gateway das WLAN der Bewohner nutzt oder mitliest. Bei San-Care versorgt eine netzbetriebene Basisstation je Objekt die Messpunkte, ohne dass das WLAN der Bewohner gebraucht wird.
Im Gebäudemonitoring heißt das Gateway oft Basisstation. Eines je Objekt genügt, wenn die Funkstrecke passt; es braucht Strom und eine Verbindung nach außen, aber keinen Zugang zu den Netzwerken der Bewohner.
- Wozu braucht ein Funksensor ein Gateway?
- Ein Funksensor braucht ein Gateway, weil er seine Messwerte nur per Funk sendet und selbst keinen Internetzugang hat. Das Gateway empfängt die Signale mehrerer Sensoren und leitet die Daten an eine Plattform weiter. So bleiben die Sensoren sparsam und unabhängig vom Heimnetz. San-Care setzt dafür in Wien und Niederösterreich eine netzbetriebene Basisstation je Objekt ein.
Verwandte Begriffe
Texte, in denen der Begriff vorkommt
Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich