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Glossar — Bauphysik

Raumklima

Das Zusammenspiel von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung in einem Raum.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Raumklima bezeichnet das Zusammenwirken von Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Oberflächentemperaturen der Wände und Luftbewegung in einem Raum. Es bestimmt, wie behaglich sich ein Raum anfühlt, und zugleich, ob an seinen Oberflächen Feuchte entstehen kann. Ein Raum hat dabei nicht ein einziges Klima: Zwischen Raummitte, Außenecke und der Wand hinter einem Kasten können deutliche Unterschiede liegen.

Gemessen wird Raumklima mit Sensoren für Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit; aus beiden lassen sich absolute Feuchte und Taupunkt berechnen. Aussagekräftig wird das erst als Verlauf über Tage und Wochen, weil Kochen, Duschen, Lüften und Heizen die Werte ständig verändern. Ein einzelner Blick auf ein Thermometer zeigt nur einen Moment an einem Ort.

In österreichischen Bestandsgebäuden ist die Frage meist nicht, ob das Raumklima insgesamt angenehm ist, sondern ob die kälteste Stelle eines Raumes noch weit genug vom Taupunkt entfernt liegt. Ein verbreiteter Irrtum ist, ein gutes Raumklima an einer Stelle gelte für den ganzen Raum. San-Care misst Raumklima deshalb direkt an den gefährdeten Oberflächen, in Wien und Niederösterreich mit batteriebetriebenen Messpunkten, die alle 15 Minuten einen Wert liefern.

Im Bestandsgebäude

Ein angenehmes Raumklima in der Zimmermitte heißt nicht, dass alle Oberflächen unkritisch sind. Für das Schimmelrisiko zählt das Klima an der kältesten Stelle, etwa an Außenecken oder hinter Möbeln.

Was gehört zu einem gesunden Raumklima?
Zum Raumklima gehören Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, die Temperatur der Wandoberflächen und die Luftbewegung. Für das Schimmelrisiko zählt vor allem das Klima an der kältesten Stelle, etwa an Außenecken oder hinter Möbeln. Gesundheitliche Fragen gehören zu Ärztinnen und Ärzten. San-Care misst das Raumklima an gefährdeten Oberflächen in Wohnhäusern in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich