Zum Inhalt springen

Glossar — Schaden & Sanierung

Leckageortung

Das Aufspüren einer undichten Stelle in einer Leitung, möglichst ohne Wände oder Böden großflächig zu öffnen.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Leckageortung ist das gezielte Aufspüren einer undichten Stelle in Wasser-, Heizungs- oder Abwasserleitungen, möglichst ohne Wände und Böden großflächig zu öffnen. Ziel ist, die Schadstelle so genau einzugrenzen, dass nur dort geöffnet und repariert werden muss.

Fachfirmen kombinieren dafür mehrere Verfahren: Druckprüfungen zeigen, welcher Leitungsabschnitt Druck verliert; Thermografie macht warme Heizungs- oder Warmwasserleitungen und Feuchtezonen sichtbar; akustische Geräte hören das Austrittsgeräusch; bei schwierigen Fällen wird ein Prüfgas eingefüllt, das an der Leckstelle austritt und gemessen wird. Abwasserleitungen werden häufig mit Kamera befahren. Das Ergebnis wird in einem Bericht mit Lage der Schadstelle festgehalten, der auch für Versicherung und Hausverwaltung wichtig ist.

Im Mehrparteienhaus in Österreich ist die Ortung oft der Schlüssel zur Frage, aus welcher Wohnung oder welchem Strang das Wasser stammt und damit, wer zuständig ist. Ein häufiger Irrtum ist, den Fleck mit der Leckstelle gleichzusetzen; Wasser wandert entlang von Leitungen, Decken und Schüttungen oft mehrere Meter, bevor es sichtbar wird.

Im Bestandsgebäude

Fachfirmen arbeiten dafür etwa mit Druckprüfung, Thermografie, akustischer Ortung oder Tracergas. Die Ortung kommt vor der Trocknung, denn solange Wasser nachläuft, trocknet nichts dauerhaft.

Wie findet man ein Leck in der Wasserleitung, ohne die Wand aufzustemmen?
Fachfirmen orten Lecks mit Druckprüfung, Thermografie, akustischen Geräten oder Prüfgas und öffnen danach nur die eingegrenzte Stelle. Der sichtbare Fleck liegt oft entfernt vom Leck, weil Wasser wandert. San-Care ortet keine Lecks, dokumentiert aber mit Raumklima-Monitoring, ob nach der Reparatur wieder Feuchte auftritt, für Objekte in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich