Glossar — Technik
Schimmelsensor
Ein Sensor, der die Bedingungen erfasst, unter denen Schimmel entstehen kann — Temperatur und Luftfeuchtigkeit an einer kritischen Stelle —, und nicht den Schimmel selbst.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Ein Schimmelsensor ist ein Messgerät, das Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit an einer schimmelgefährdeten Stelle aufzeichnet und daraus ableitet, ob dort Bedingungen für Schimmelwachstum bestehen. Der Begriff ist ein Alltagswort, kein Fachbegriff. Technisch handelt es sich um einen Feuchte- und Temperatursensor, dessen Werte zu Taupunkt und Schimmelrisiko weiterverrechnet werden.
Was ein Schimmelsensor nicht kann, ist wichtig für die Erwartung: Er erkennt weder Sporen in der Luft noch Befall hinter der Tapete. Er misst die Luft an seiner Position. Deshalb hängt seine Aussagekraft fast vollständig davon ab, wo er sitzt. An der kältesten Stelle eines Raums zeigt er das Risiko, in der Raummitte zeigt er nur das allgemeine Raumklima.
Bauphysikalisch braucht Schimmel keine sichtbare Nässe, sondern über längere Zeit sehr hohe Feuchte an einer Oberfläche. Ein Schimmelsensor mit dichtem Messintervall macht diese Dauer sichtbar. Ein Einzelwert ist dafür wenig aussagekräftig, ein Verlauf über Tage und Wochen dagegen schon.
San-Care setzt in Wien und Niederösterreich batteriebetriebene Messpunkte ein, die alle 15 Minuten Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit erfassen. Daraus werden Taupunkt und Schimmelrisiko-Index berechnet, jeder Messpunkt wird in der Risikoampel Grün, Gelb, Orange und Rot eingestuft. Kamera, Mikrofon und Anwesenheitserkennung haben die Geräte nicht.
Der Name führt in die Irre: Kein gängiger Raumsensor erkennt Schimmelsporen oder Befall. Er misst, ob an einer Stelle über längere Zeit Bedingungen herrschen, die Schimmelwachstum begünstigen. Genau darin liegt der Wert — er meldet sich vor dem Fleck.
- Was ist ein Schimmelsensor?
- Ein Schimmelsensor ist ein Feuchte- und Temperatursensor, der an schimmelgefährdeten Stellen misst, ob dort über längere Zeit Bedingungen für Schimmelwachstum herrschen. Er erkennt nicht den Schimmel selbst, sondern das Risiko davor. San-Care setzt solche Messpunkte in Wien und Niederösterreich ein, die alle 15 Minuten messen und daraus einen Schimmelrisiko-Index berechnen.
- Kann ein Sensor Schimmel erkennen?
- Ein gängiger Raumsensor kann Schimmel nicht direkt erkennen, also weder Sporen noch Befall. Er misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit und zeigt damit, ob an einer Stelle Bedingungen herrschen, die Schimmel begünstigen. Ob tatsächlich Befall vorliegt, klärt eine fachliche Prüfung vor Ort. San-Care nutzt Sensoren in Wien und Niederösterreich als Frühwarnsystem für diese Bedingungen.
- Wo bringt man einen Schimmelsensor an?
- Einen Schimmelsensor bringt man an den kältesten Stellen eines Raums an, etwa in Außenecken, an Fensterlaibungen, an Deckenanschlüssen oder hinter Möbeln an Außenwänden. In der Raummitte misst er nur das allgemeine Raumklima. San-Care legt die Positionen in Wien und Niederösterreich bei einer Begehung fest, typischerweise zwei bis vier Messpunkte je Einheit.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich