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Glossar — Schaden & Sanierung

Trockenlegung

Alle Maßnahmen, mit denen ein durchfeuchtetes Mauerwerk dauerhaft von der Feuchtequelle getrennt und zum Austrocknen gebracht wird.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Trockenlegung bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen durchfeuchtetes Mauerwerk dauerhaft von seiner Feuchtequelle getrennt wird und anschließend austrocknen kann. Sie ist kein einzelnes Produkt, sondern ein abgestimmtes Konzept aus Diagnose, Sperre gegen aufsteigende Feuchte, Abdichtung gegen seitliches Wasser, Umgang mit Salzen und einem geeigneten Putz.

Am Anfang steht die Diagnose: Woher kommt das Wasser, wie hoch ist die Materialfeuchte in verschiedenen Höhen und Tiefen, welche Salze sind enthalten? Erst danach lässt sich entscheiden, ob etwa eine Horizontalsperre, eine Außenabdichtung, eine Drainage oder schlicht die Reparatur einer Dachrinne der richtige Weg ist.

Im österreichischen Altbestand ist die Trockenlegung oft eine größere Investition, über die in Wohnungseigentumsanlagen gemeinsam entschieden wird. Ein häufiger Irrtum ist, dass die Wand gleich nach der Maßnahme trocken ist: Dickes Mauerwerk trocknet langsam, oft über mehr als eine Heizperiode, und der Erfolg lässt sich erst über Messungen im Zeitverlauf beurteilen. San-Care kann den Verlauf in Wien und Niederösterreich mit Raumklima-Messpunkten und auf Anfrage mit angepasster Materialfeuchte-Sensorik gemeinsam mit smartenic begleiten.

Im Bestandsgebäude

Eine Trockenlegung besteht meist aus mehreren Bausteinen: Sperre gegen aufsteigende Feuchte, Abdichtung gegen seitlich eindringendes Wasser, Umgang mit Salzen und ein passender Putz. Das Mauerwerk trocknet danach langsam, oft über mehr als eine Heizperiode.

Wie lange dauert es, bis eine trockengelegte Wand trocken ist?
Das hängt von Wandstärke, Baustoff, Salzgehalt und Raumklima ab. Dickes Mauerwerk trocknet nach einer Trockenlegung langsam, oft über mehr als eine Heizperiode. Beurteilen lässt sich der Fortschritt nur über Messungen im Zeitverlauf, nicht nach Augenschein. San-Care begleitet diesen Verlauf in Wien und Niederösterreich mit laufenden Raumklimadaten und auf Anfrage mit angepasster Sensorik.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich