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Glossar — Praxis

Trocknungskontrolle

Die durchgehende Überwachung, ob sich Feuchte nach einem Wasserschaden tatsächlich abbaut und die Werte sich stabilisieren.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Trocknungskontrolle ist die Überprüfung, ob ein durchfeuchteter Bereich nach einem Wasserschaden tatsächlich abtrocknet und ob der Zustand danach stabil bleibt. Sie begleitet die technische Trocknung und die Zeit danach, bis Bauteile und Raumklima wieder unauffällige Werte erreichen.

Geprüft wird auf zwei Ebenen. Die Materialfeuchte im Bauteil wird mit geeigneten Messverfahren direkt im Estrich, Putz oder Mauerwerk bestimmt. Das Raumklima an der Oberfläche zeigt, ob sich nach Abbau der Trocknungsgeräte wieder erhöhte Feuchte einstellt, etwa weil Restfeuchte aus dem Bauteil nachkommt. Das Standardsystem von San-Care erfasst das Raumklima, Materialfeuchte-Sonden sind als angepasste Messaufgabe auf Anfrage möglich.

Für Verwaltungen und Versicherte ist die Trocknungskontrolle der Punkt, an dem entschieden wird, ob wieder aufgebaut werden kann. Wird zu früh geschlossen, verputzt oder ein Bodenbelag verlegt, kann eingeschlossene Feuchte später erneut zu Schäden führen.

Der typische Irrtum ist, eine einzelne Messung nach Ende der Trocknung genüge. Sie zeigt einen Moment. Erst ein Verlauf über mehrere Wochen zeigt, ob die Werte stabil bleiben. San-Care begleitet diese Phase in Wien und Niederösterreich mit durchgehender Messung.

Im Bestandsgebäude

Nach einem Wasserschaden ist die entscheidende Frage nicht, wie nass es heute ist, sondern ob die Kurve fällt. Eine einzelne Messung nach Abbau der Trocknungsgeräte beantwortet das nicht.

Wie prüft man, ob eine Wand nach einem Wasserschaden trocken ist?
Ob eine Wand nach einem Wasserschaden trocken ist, zeigt eine Messung der Materialfeuchte im Bauteil zusammen mit dem Verlauf des Raumklimas nach Abbau der Trocknungsgeräte. Eine einzelne Messung reicht nicht, entscheidend ist, ob die Werte über Wochen stabil bleiben. San-Care begleitet diese Kontrolle in Wien und Niederösterreich mit durchgehender Messung.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich