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62 — Wissen

Wie läuft ein Pilot für Feuchtemonitoring ab?

Ein Pilot soll eine Frage beantworten, nicht eine Technik vorführen. Deshalb ist der Ablauf so gebaut, dass am Ende eine Entscheidung möglich ist: weitermessen, anders messen oder aufhören.

Fachlich geprüft, Stand 7. Oktober 2026. Gilt für Bestandsobjekte in Wien und Niederösterreich.

Wofür ein Pilot gedacht ist

Ein Pilot prüft im eigenen Objekt, ob Monitoring dort etwas Brauchbares zeigt. Das ist ehrlicher als jede Produktbeschreibung: Entweder treten an den gemessenen Stellen kritische Bedingungen auf, oder sie tun es nicht. Beides ist ein Ergebnis.

Der Pilot von San-Care umfasst 10 Messpunkte in einem Objekt über 3 Monate, mit Monatsreport und einfachen Alerts. Er kostet laut Preisübersicht 990 € einmalig oder 390 €/Monat. Er läuft ohne weitere Bindung; ob danach ein laufendes Paket folgt, entscheidet die Verwaltung anhand der Werte.

Der Ablauf in sechs Schritten

Die Reihenfolge ist bei jedem Pilot gleich. Unterschiedlich ist nur, wie viel Vorarbeit schon in den Akten der Verwaltung steckt.

SchrittWas passiertWer ist gefragt
1. ErstgesprächObjekt, Vorgeschichte und die Frage, die der Pilot beantworten sollHausverwaltung oder Eigentümer, San-Care
2. BegehungAufnahme der kritischen Bereiche vor Ort: Außenecken, Laibungen, betroffene Einheiten, KellerSan-Care, Zugang über die Verwaltung
3. MesskonzeptFestlegung der Messstellen (10 Messpunkte), einschließlich eines VergleichspunktsSan-Care, Abstimmung mit der Verwaltung
4. BewohnerinformationInformation der betroffenen Bewohner und Einholen der ZustimmungHausverwaltung, abgestimmt mit San-Care
5. MontageMesspunkte kleben oder schrauben, Basisstation an die Steckdose, Funkabnahme; für ein Objekt rund ein halber TagTeam von San-Care
6. Messphase3 Monate Messung alle 15 Minuten, Alerts an festgelegte Empfänger, MonatsreportPlattform, Verwaltung als Empfänger

Was die Hausverwaltung vorbereiten sollte

Je klarer die Ausgangsfrage, desto aussagekräftiger der Pilot. „Wir wollen sehen, ob die Nordwohnungen im Winter kritisch werden“ ist eine gute Frage. „Wir wollen einmal schauen“ führt zu Messpunkten, die niemand auswertet.

Hilfreich für Erstgespräch und Begehung

  • Liste der Feuchte- und Schimmelmeldungen der letzten Jahre mit Einheit und Raum
  • Bekannte Wasserschäden und Sanierungen samt Zeitpunkt
  • Pläne oder eine Skizze der Geschoße, falls vorhanden
  • Eine Steckdose im Stiegenhaus oder Technikraum für die Basisstation
  • Die Personen, die Alerts und Monatsreport erhalten sollen
  • Ansprechpartner für die Terminabstimmung mit den Bewohnern

Wann ein Pilot am meisten zeigt

Für Schimmel an Außenwänden, Ecken und Fensterlaibungen gehört der Pilot in die Heizperiode. Dann sind die Oberflächen am kältesten, und kritische Bedingungen werden sichtbar. Ein Pilot über einen milden Herbst oder den Sommer zeigt an diesen Stellen oft ein unauffälliges Bild, das wenig aussagt.

Geht es um einen feuchten Keller, ist es umgekehrt: Dort entstehen die kritischen Phasen häufig im Sommer, wenn warme Außenluft an kalten Kellerwänden abkühlt. Der richtige Zeitraum folgt also aus der Frage, und das wird im Erstgespräch festgelegt.

Was am Ende des Pilots auf dem Tisch liegt

Am Ende des Pilots gibt es eine durchgehende Messreihe je Messpunkt, die Einstufung des Schimmelrisikos über eine vierstufige Ampel von Grün über Gelb und Orange bis Rot, die Vorfälle mit ihrem Verlauf und die Monatsreports mit fachlicher Einordnung. Die Rohdaten lassen sich als CSV exportieren, etwa für einen Sachverständigen.

Daraus folgt eine von drei Entscheidungen: laufendes Monitoring, zum Beispiel mit Objekt Basic ab 490 €/Monat zuzüglich Setup; eine andere Messung, wenn sich zeigt, dass die eigentliche Frage im Bauteil liegt; oder das Ende der Messung, weil das Objekt unauffällig ist. Alle drei sind ein brauchbares Ergebnis.

Schritt für Schritt

Einen Pilot für Feuchtemonitoring in einem Wohnhaus durchführen

Die Schritte vom Erstgespräch bis zur Entscheidung nach 3 Monate, wie San-Care sie mit Hausverwaltungen in Wien und Niederösterreich durchführt.

  1. Frage festlegen

    Im Erstgespräch klären, welche Entscheidung am Ende vom Pilot abhängen soll.

  2. Objekt begehen

    Kritische Bereiche vor Ort aufnehmen: Außenecken, Laibungen, betroffene Einheiten.

  3. Messkonzept abstimmen

    Die Messstellen (10 Messpunkte) einschließlich eines Vergleichspunkts festlegen.

  4. Bewohner informieren

    Betroffene Bewohner informieren und ihre Zustimmung einholen.

  5. Messpunkte montieren

    Messpunkte setzen, Basisstation anschließen und die Funkstrecke abnehmen.

  6. 3 Monate messen und entscheiden

    Alerts und Monatsreports verfolgen und danach über laufendes Monitoring, eine andere Messung oder das Ende entscheiden.

Was dafür nötig ist

  • Liste der bisherigen Feuchte- und Schimmelmeldungen
  • Eine Steckdose im Stiegenhaus oder Technikraum
  • Zustimmung der Bewohner der gemessenen Einheiten

Begriffe in diesem Text

Kurz erklärt.

Begehung
Der Termin vor Ort, bei dem das Objekt aufgenommen und die kritischen Bereiche bestimmt werden.
Messkonzept
Die schriftliche Festlegung, an welchen Stellen, in welcher Höhe und in welcher Anzahl in einem Objekt gemessen wird.
Messpunkt
Ein einzelner batteriebetriebener Sensor, der an einer festgelegten Stelle Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt erfasst.
Vergleichsmesspunkt
Ein Messpunkt an einer unauffälligen Stelle, dessen Werte zeigen, was in diesem Gebäude normal ist.
Basisstation
Das netzbetriebene Empfangsgerät, das die Funksignale aller Messpunkte eines Objekts einsammelt und weiterleitet.
Messintervall
Der zeitliche Abstand zwischen zwei Messungen — bei San-Care 15 Minuten, also rund 96 Werte je Größe und Tag.
Alert
Eine automatische Meldung per E-Mail, sobald an einem Messpunkt über längere Zeit kritische Bedingungen bestehen.
Einstufung
Die vierstufige Bewertung je Messpunkt — unauffällig, beobachten, kritisch, Handlungsbedarf —, die den Feuchtezustand an dieser Stelle zusammenfasst.

Vollständiges Glossar

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

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Der Pilot ist absichtlich klein: ein Objekt, 10 Messpunkte, 3 Monate. Danach entscheiden Sie mit Daten über den weiteren Einsatz.

Oder direkt anrufen: +43 800 007075

Pilot im Überblick

990 € einmalig, oder 390 €/Monat

  • 10 Messpunkte
  • 1 Objekt
  • 3 Monate Laufzeit
  • Monatsreport
  • Einfache Alerts

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Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich