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Glossar — Praxis

Feuchteeintrag

Die Menge an Wasser, die durch Atmen, Kochen, Duschen, Pflanzen oder Wäschetrocknen in die Raumluft gelangt.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Feuchteeintrag ist die Menge Wasser, die im Lauf eines Tages in die Raumluft gelangt. Quellen sind Atmen und Schwitzen, Kochen, Duschen und Baden, Zimmerpflanzen, Aquarien und vor allem Wäsche, die in der Wohnung trocknet. In einem bewohnten Haushalt kommen so täglich mehrere Liter zusammen, die als Wasserdampf in der Luft verteilt sind.

Den Feuchteeintrag zeigt der Verlauf der absoluten Luftfeuchtigkeit: Steigt sie, ist Wasser in den Raum gelangt; sinkt sie, wurde Feuchte abgeführt. Typische Spitzen am Morgen und am Abend passen zu Duschen und Kochen, ein dauerhaft hohes Niveau kann auf Wäschetrocknen, zu wenig Lüften oder eine Feuchtequelle im Bauteil hindeuten. Die relative Feuchte allein reicht für diese Unterscheidung nicht, weil sie auch mit der Temperatur schwankt.

In der Praxis ist das der Kern vieler Auseinandersetzungen zwischen Mietern und Vermietern: Kommt die Feuchte aus der Nutzung oder aus dem Gebäude? Ein verbreiteter Irrtum ist, dass sich diese Frage mit einem Blick auf den Schimmelfleck beantworten lasse. Messreihen grenzen die Ursache sachlich ein; die Beurteilung im Einzelfall bleibt eine Sache für Fachleute.

Im Bestandsgebäude

In einem bewohnten Haushalt kommen täglich mehrere Liter zusammen. Wie hoch der Eintrag ist, zeigt der Verlauf der absoluten Luftfeuchtigkeit: Steigt sie, ist tatsächlich Wasser in den Raum gekommen.

Wie viel Feuchtigkeit gibt ein Haushalt pro Tag ab?
Ein bewohnter Haushalt gibt durch Atmen, Kochen, Duschen, Pflanzen und Wäschetrocknen täglich mehrere Liter Wasser an die Raumluft ab. Wie viel tatsächlich hinzukommt, zeigt der Verlauf der absoluten Luftfeuchtigkeit. San-Care zeichnet diesen Verlauf mit Messpunkten auf und liefert damit eine sachliche Datengrundlage für Hausverwaltungen und Eigentümer in Wien und Niederösterreich.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich