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Glossar — Bauphysik

Absolute Luftfeuchtigkeit

Die tatsächliche Menge Wasserdampf in der Luft, angegeben in Gramm je Kubikmeter — unabhängig von der Temperatur.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Die absolute Luftfeuchtigkeit ist die Masse an Wasserdampf, die in einem Kubikmeter Luft enthalten ist, angegeben in Gramm je Kubikmeter. Anders als die relative Feuchte ändert sie sich nicht, wenn die Luft nur wärmer oder kälter wird. Sie ändert sich nur, wenn Wasserdampf hinzukommt, etwa durch Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen, oder wenn er durch Lüften abgeführt wird.

Kaum ein Messgerät zeigt sie direkt an. Sie wird aus Temperatur und relativer Feuchte berechnet. Zur Einordnung: Luft mit 20 °C und 60 Prozent relativer Feuchte enthält rund 10 Gramm Wasser je Kubikmeter, gesättigte Luft bei 20 °C rund 17 Gramm, bei 10 °C nur rund 9 Gramm.

Im Bestandsgebäude hilft die absolute Feuchte, zwei Ursachen auseinanderzuhalten. Steigt sie in einer Wohnung deutlich über den Wert im Freien und bleibt dort, wird mehr Feuchte eingebracht als abgeführt. Bleibt sie normal, während an einer Wandstelle die relative Feuchte hoch ist, liegt der Schwerpunkt eher bei der kalten Oberfläche. Das grenzt die Ursache sachlich ein, eine fachliche Prüfung ersetzt es nicht.

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass Lüften bei Regen nichts bringt. Kalte Außenluft enthält im Winter auch bei Regen meist weniger Wasser als die warme Raumluft.

Mit eigenen Werten ausrechnen: Taupunktrechner

Im Bestandsgebäude

Die absolute Feuchte zeigt, ob wirklich Feuchtigkeit in den Raum gekommen ist. Steigt sie, hat jemand geduscht, gekocht oder gewaschen. Bleibt sie gleich und steigt trotzdem die relative Feuchte, ist es die Temperatur — nicht das Verhalten.

Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit?
Die absolute Luftfeuchtigkeit ist die tatsächliche Wassermenge in Gramm je Kubikmeter Luft, die relative gibt an, wie nahe die Luft bei ihrer Temperatur an der Sättigung ist. Kühlt Luft ab, steigt nur die relative Feuchte. San-Care wertet in Wien und Niederösterreich beide Größen aus, um Nutzungseinflüsse und kalte Bauteile auseinanderzuhalten.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich