Glossar — Technik
Funk-Feuchtesensor
Ein batteriebetriebener Sensor, der Luftfeuchtigkeit und Temperatur misst und die Werte drahtlos an einen Empfänger überträgt, ohne Kabel und ohne Ablesen vor Ort.
Erklärt
Was hinter dem Begriff steckt.
Ein Funk-Feuchtesensor ist ein kleines Messgerät mit Batterie, das relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur in festen Abständen misst und per Funk an eine Empfangsstation sendet. Anders als ein Datenlogger, der Werte nur speichert und später ausgelesen werden muss, stehen die Messwerte eines Funksensors laufend zur Verfügung.
Funk-Feuchtesensoren unterscheiden sich vor allem in der Funktechnik. Geräte für das Smart Home nutzen oft WLAN, Bluetooth oder Zigbee und sind auf kurze Strecken in einer Wohnung ausgelegt. Für Mehrparteienhäuser eignen sich eher Verfahren mit großer Reichweite und geringem Stromverbrauch wie LoRaWAN, weil die Signale durch mehrere Wände und Decken müssen und die Batterie lange halten soll.
Die Grenze jedes Raumklima-Funksensors liegt in seiner Messgröße: Er misst die Luft an seiner Position, nicht die Feuchtigkeit im Bauteil. Wer Materialfeuchte im Mauerwerk oder Estrich verfolgen will, braucht eigene Sonden. Ein weiterer Punkt ist die Montage: Ein Funksensor kann fast überall sitzen, aber nur an der richtigen Stelle beantwortet er die gestellte Frage.
San-Care setzt in Wien und Niederösterreich Funk-Feuchtesensoren mit LoRaWAN ein. Sie messen alle 15 Minuten Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit mit einer Temperaturgenauigkeit von ±0,3 °C, laufen rund fünf Jahre mit einer Batterie und funken an eine netzbetriebene Basisstation je Objekt, ohne das WLAN der Bewohner.
Für bewohnte Bestandsobjekte ist das Funkprinzip entscheidend: keine Leitungen, keine Bohrarbeiten für Kabel, kein Termin zum Auslesen. Welche Funktechnik dahintersteckt, bestimmt Reichweite, Batterielaufzeit und ob das System vom Heimnetz der Bewohner abhängt.
- Wie funktioniert ein Funk-Feuchtesensor?
- Ein Funk-Feuchtesensor misst in festen Abständen relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur und sendet die Werte per Funk an eine Empfangsstation, die sie an eine Plattform weiterleitet. Kabel oder Ablesen vor Ort sind nicht nötig. San-Care nutzt in Wien und Niederösterreich Funk-Feuchtesensoren mit LoRaWAN, die alle 15 Minuten messen.
- Brauchen Funk-Feuchtesensoren WLAN?
- Das hängt von der Funktechnik ab: Smart-Home-Sensoren nutzen oft WLAN, Sensoren mit LoRaWAN funken dagegen an eine eigene Basisstation und brauchen kein WLAN. Für Mehrparteienhäuser ist das ein Vorteil, weil die Messung nicht vom Router der Bewohner abhängt. San-Care setzt in Wien und Niederösterreich LoRaWAN-Sensoren mit einer Basisstation je Objekt ein.
- Misst ein Funk-Feuchtesensor die Feuchtigkeit in der Wand?
- Nein, ein Funk-Feuchtesensor für das Raumklima misst die Luft an seiner Position, nicht die Materialfeuchte im Mauerwerk. Für Feuchte im Bauteil braucht es eigene Sonden. Die Messpunkte von San-Care erfassen in Wien und Niederösterreich Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und daraus Taupunkt und Schimmelrisiko-Index.
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Nächster Schritt
Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.
Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.
- rasch und persönlich
- keine Kamera, kein Mikrofon
- Zustimmung vorausgesetzt
- Wien & Niederösterreich