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Glossar — Bauphysik

Kondensat

Wasser, das sich niederschlägt, wenn warme, feuchte Luft auf eine kältere Oberfläche trifft.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Kondensat, auch Tauwasser oder Kondenswasser genannt, ist flüssiges Wasser, das entsteht, wenn feuchte Luft an einer Oberfläche unter ihren Taupunkt abkühlt. Der Wasserdampf wird dabei nicht neu erzeugt, sondern wechselt nur seinen Zustand: Was vorher unsichtbar in der Luft war, liegt nun als Film oder Tropfen auf dem Bauteil.

Sichtbar ist Kondensat meist zuerst an Fensterscheiben, weil Glas die kälteste Fläche im Raum ist. An Wänden bleibt es oft unbemerkt, weil Putz und Tapete das Wasser aufnehmen, statt es abperlen zu lassen. Erkennbar wird es dann erst durch dunkle Ränder, abblätternde Farbe oder Stockflecken. Messtechnisch zeigt ein Taupunktabstand nahe null an einer Stelle, dass dort Kondensat entsteht oder unmittelbar bevorsteht.

Im Bestand ist Kondensat deshalb heikel, weil es sich wiederholt. Ein einzelnes Beschlagen der Scheibe ist unproblematisch. Bildet sich aber jede Nacht in derselben Laibung Tauwasser, das tagsüber nicht abtrocknet, reichert sich Feuchte im Material an.

Ein häufiger Irrtum ist, dass ohne sichtbare Tropfen kein Kondensat entsteht. Poröse Oberflächen können über längere Zeit Feuchte aufnehmen, ohne je nass auszusehen.

Mit eigenen Werten ausrechnen: Taupunktrechner

Im Bestandsgebäude

Kondensat ist der Anfang fast jedes Feuchteschadens im Bestand. Es entsteht zuerst dort, wo es niemand sieht: hinter Schränken, in Fensterlaibungen, an Außenecken.

Was ist Kondenswasser und wie entsteht es?
Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Raumluft an einer Oberfläche unter ihren Taupunkt abkühlt und der Wasserdampf flüssig wird. Typische Stellen sind Fensterscheiben, Laibungen und Außenecken. An Putz bleibt es oft unsichtbar, weil das Material das Wasser aufnimmt. San-Care erfasst in Wien und Niederösterreich, wie oft und wie lange solche Stellen kritisch werden.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich