Zum Inhalt springen

Glossar — Messung

Risikoampel

Eine Darstellung des Feuchterisikos je Messpunkt in den vier Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Zustand ohne Kurvenlesen erkennbar macht.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Eine Risikoampel ist eine farbige Zusammenfassung des Feuchterisikos. Statt Hunderter Einzelwerte zeigt sie je Messpunkt eine von vier Farben: Grün, Gelb, Orange oder Rot. Grün steht für unauffällige Bedingungen, Rot für die ungünstigsten. Die Stufen dazwischen zeigen, wo sich ein Zustand verschlechtert und beobachtet werden sollte.

Grundlage der Ampel sind die Messwerte an der jeweiligen Stelle, also Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und die daraus berechneten Größen Taupunkt und Schimmelrisiko-Index. Bauphysikalisch zählt dabei nicht nur, wie hoch die Feuchte ist, sondern auch, wie lange und wie oft sie hoch ist. Die Farbe sollte deshalb immer zusammen mit dem Verlauf gelesen werden, auf dem sie beruht.

Für Verwaltungen liegt der Nutzen in der Priorisierung. In einem Objekt mit vielen Einheiten zeigt die Ampel auf einen Blick, welche Wohnungen Aufmerksamkeit brauchen. Das erleichtert die Planung von Terminen und die Kommunikation mit Eigentümern und Bewohnern. Eine rote Ampel ist dabei keine Diagnose der Ursache und kein Nachweis eines Schadens.

San-Care stuft in Wien und Niederösterreich jeden Messpunkt in der Risikoampel Grün, Gelb, Orange und Rot ein. Bei der höchsten Stufe ist eine fachliche Prüfung vor Ort empfohlen.

Im Bestandsgebäude

Die Risikoampel ist für Menschen gebaut, die nicht jeden Verlauf lesen wollen: Grün braucht keine Aufmerksamkeit, Rot schon. Sie ersetzt keine fachliche Prüfung, sondern sagt, wo man zuerst hinschauen sollte.

Was zeigt eine Risikoampel für Feuchte?
Eine Risikoampel für Feuchte zeigt je Messpunkt in den Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, wie kritisch die Feuchtebedingungen an dieser Stelle sind. Sie fasst den Verlauf zusammen, damit man ohne Kurvenlesen erkennt, wo Aufmerksamkeit nötig ist. San-Care stuft in Wien und Niederösterreich jeden Messpunkt in dieser Ampel ein.
Bedeutet eine rote Ampel, dass Schimmel vorhanden ist?
Nein, eine rote Ampel bedeutet, dass die Bedingungen an diesem Messpunkt als am ungünstigsten bewertet werden, nicht dass Schimmel nachgewiesen ist. Ob Befall vorliegt und was die Ursache ist, klärt eine fachliche Prüfung vor Ort. San-Care empfiehlt in Wien und Niederösterreich bei der höchsten Stufe genau diese Prüfung.
Ab welchem Wert springt die Ampel auf Rot?
Für die Feuchte-Ampel gibt es keinen einzelnen Prozentwert, der für jede Stelle gilt, weil Schimmelrisiko von Feuchte, Temperatur und Dauer zusammen abhängt. Die Einstufung beruht deshalb auf dem Verlauf an der jeweiligen Stelle. San-Care zeigt in Wien und Niederösterreich zu jeder Ampelfarbe den Messverlauf, auf dem sie beruht.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich