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Glossar — Messung

Schwellenwert

Ein vorab festgelegter Grenzwert, bei dessen Über- oder Unterschreiten das System eine Meldung auslöst.

Erklärt

Was hinter dem Begriff steckt.

Ein Schwellenwert ist eine vorher festgelegte Grenze für eine Messgröße, bei deren Erreichen ein System reagiert, etwa mit einer Einstufung oder einer Meldung. Im Feuchtemonitoring bezieht er sich meist auf die relative Feuchte, den Taupunktabstand oder die Temperatur. Oft ist er mit einer Mindestdauer verknüpft, damit eine kurze Spitze nicht sofort auslöst.

Wie ein Schwellenwert gesetzt wird, hängt von der Stelle ab. Für einen Wohnraum an einer Außenwand gelten andere Grenzen als für einen Kellerabgang, einen Dachboden oder ein Bauteil in Trocknung. Sinnvoll ist, die Werte nach der Begehung je Objekt festzulegen und nach den ersten Wochen Messbetrieb zu überprüfen.

Im Bestand entscheidet der Schwellenwert darüber, ob ein Monitoring im Alltag genutzt wird. Zu niedrig gesetzt, entstehen ständig Meldungen, die niemand mehr liest. Zu hoch gesetzt, kommt die Meldung erst, wenn der Befall schon sichtbar ist.

Der typische Irrtum ist, es gebe einen allgemein gültigen Grenzwert, ab dem Schimmel sicher entsteht. Der bauphysikalische Richtwert von rund 80 Prozent Oberflächenfeuchte beschreibt ein Risiko bei längerer Dauer, keine scharfe Linie. Schwellenwerte bei San-Care werden in Wien und Niederösterreich je Objekt eingerichtet.

Im Bestandsgebäude

Schwellenwerte werden je Objekt eingerichtet, nicht pauschal gesetzt. Ein Kellerabgang und ein Wohnzimmer vertragen nicht dieselbe Grenze.

Welcher Grenzwert löst eine Feuchtewarnung aus?
Ein fester Grenzwert für alle Räume ist wenig sinnvoll, weil ein Kellerabgang andere Bedingungen verträgt als ein Wohnraum an der Außenwand. Üblich ist eine Kombination aus Feuchte oder Taupunktabstand und einer Mindestdauer, damit kurze Spitzen nicht auslösen. San-Care richtet diese Schwellenwerte in Wien und Niederösterreich je Objekt nach der Begehung ein.

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich