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64 — Wissen

Feuchtemonitoring in mehreren Objekten einführen: Reihenfolge und Standards

Bei einem Objekt ist Monitoring ein Projekt. Bei zwanzig Objekten ist es ein Ablauf, der in der Verwaltung funktionieren muss, auch wenn die Person, die ihn eingeführt hat, gerade auf Urlaub ist.

Fachlich geprüft, Stand 7. Oktober 2026. Gilt für Bestandsobjekte in Wien und Niederösterreich.

Warum nicht alle Objekte auf einmal

Flächendeckend zu messen klingt gründlich, ist aber selten sinnvoll. Ein Objekt ohne Vorgeschichte, ohne Beschwerden und ohne anstehende Entscheidung braucht keine Sensorik. Messpunkte, deren Werte niemand braucht, erzeugen Kosten und Aufmerksamkeit ohne Gegenwert.

Sinnvoller ist ein gestuftes Vorgehen: Monitoring dort, wo es eine Frage gibt, und ein Blick auf die übrigen Objekte erst, wenn dort ein Anlass entsteht. So wächst das System mit dem tatsächlichen Bedarf.

Nach welchen Kriterien man Objekte reiht

Die Reihenfolge ergibt sich aus den eigenen Unterlagen der Verwaltung. Keine dieser Fragen braucht eine Messung, um beantwortet zu werden.

KriteriumWarum es zähltTypische Stufe
Wiederkehrende Feuchte- oder SchimmelmeldungenDie Frage stellt sich ohnehin jedes Jahr wiederZuerst
Laufender Streit über die UrsacheEine Datengrundlage fehlt, Aussagen stehen gegen AussagenZuerst
Anstehende oder abgeschlossene SanierungWirkung soll über eine Heizperiode geprüft werdenFrüh
Leerstand oder selten genutzte EinheitenNiemand bemerkt Veränderungen vor OrtFrüh
Altbau mit bekannten kalten AußeneckenErhöhtes Risiko, aber noch keine MeldungenNach Bedarf
Unauffälliges Objekt ohne VorgeschichteKein Anlass für eine MessungVorerst nicht

Mit einem Pilot die Vorlage bauen

Das erste Objekt ist mehr als ein Testlauf. Hier entstehen die Standards, die später übernommen werden: welche Alarmregeln mit welcher Mindestdauer gelten, wer Alerts bekommt, wer im Objekt reagiert, wie die Bewohnerinformation formuliert ist und wie der Monatsreport intern weitergegeben wird.

Der Pilot von San-Care umfasst 10 Messpunkte in einem Objekt über 3 Monate und kostet laut Preisübersicht 990 € einmalig oder 390 €/Monat. Gewählt wird am besten ein Objekt, das typisch für den Bestand ist und eine echte Frage hat, damit die Vorlage auch für die nächsten Objekte trägt.

Was vor dem Ausrollen festgelegt sein sollte

Je mehr Objekte dazukommen, desto wichtiger ist, dass nicht jedes Haus anders eingerichtet ist. Die Plattform unter app.san-care.at zeigt alle Objekte in einer Ansicht, jeweils mit dem Zustand in Worten. Damit das funktioniert, sollten ein paar Punkte einheitlich geregelt sein.

Einheitlich regeln

  • Alarmregeln je Gebäude oder Sensortyp, mit Mindestdauer, damit kurze Spitzen keinen Alarm auslösen
  • Feste Empfänger je Objekt und eine Vertretung
  • Rollen in der Plattform: verwalten, bearbeiten oder nur lesen
  • Eine Vorlage für die Bewohnerinformation
  • Wer Vorfälle bestätigt und als gelöst markiert
  • Ob Messdaten und Vorfälle über die Schnittstelle in eigene Systeme übernommen werden

Welches Paket zu mehreren Objekten passt

Für einzelne Objekte gibt es Objekt Basic zu 490 €/Monat und Objekt Pro zu 990 €/Monat, jeweils zuzüglich Setup. Für Verwaltungen mit mehreren Objekten ist das Paket Portfolio gedacht, ab 1.500 €/Monat, mit Mandantenstruktur und Management-Reports; das Setup wird individuell festgelegt.

Die Mandantenstruktur trennt Objekte und Eigentümer sauber voneinander, die Management-Reports fassen den Zustand über alle Objekte zusammen. Ein Erstgespräch mit San-Care klärt, welche Objekte in welcher Stufe sinnvoll sind. San-Care betreut Objekte in Wien und Niederösterreich.

PaketListenpreisSetupGedacht für
Pilot990 € einmalig oder 390 €/Monat—Erstes Objekt, Vorlage bauen
Objekt Basic490 €/Monat750–1.500 €Ein Objekt, bis 20 messpunkte
Objekt Pro990 €/Monat1.500–3.500 €Ein Objekt, bis 50 messpunkte, mehrere Nutzer
Portfolioab 1.500 €/MonatindividuellMehrere Objekte, Mandantenstruktur
Listenpreise laut Preisübersicht von San-Care, netto zuzüglich USt. Verbindlich ist ausschließlich das Angebot.

Begriffe in diesem Text

Kurz erklärt.

Hausverwaltung
Das Unternehmen oder die Person, die ein Haus im Auftrag der Eigentümer verwaltet, von der Abrechnung bis zur Beauftragung von Reparaturen.
IoT-Plattform
Die Software im Internet, in der die Daten vernetzter Sensoren ankommen, gespeichert, angezeigt und ausgewertet werden.
Alert
Eine automatische Meldung per E-Mail, sobald an einem Messpunkt über längere Zeit kritische Bedingungen bestehen.
Schwellenwert
Ein vorab festgelegter Grenzwert, bei dessen Über- oder Unterschreiten das System eine Meldung auslöst.
Messpunkt
Ein einzelner batteriebetriebener Sensor, der an einer festgelegten Stelle Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Taupunkt erfasst.
Frühwarnsystem
Eine Messeinrichtung, die kritische Bedingungen meldet, bevor ein Schaden sichtbar wird.

Vollständiges Glossar

Häufige Fragen

Was dazu gefragt wird.

Pilot-Angebot

Der kleinste Einstieg für Ihr Objekt.

Der Pilot ist absichtlich klein: ein Objekt, 10 Messpunkte, 3 Monate. Danach entscheiden Sie mit Daten über den weiteren Einsatz.

Oder direkt anrufen: +43 800 007075

Pilot im Überblick

990 € einmalig, oder 390 €/Monat

  • 10 Messpunkte
  • 1 Objekt
  • 3 Monate Laufzeit
  • Monatsreport
  • Einfache Alerts

Alle Pakete vergleichen

Nächster Schritt

Ein Objekt. Drei Monate. Dann wissen Sie es.

Der Pilot ist absichtlich klein: zehn Messpunkte in einem Ihrer Objekte, drei Monate lang. Danach liegt ein Report auf dem Tisch — und Sie entscheiden mit Daten statt mit Gefühl.

Antwort
rasch und persönlich
Im Gerät
keine Kamera, kein Mikrofon
Bewohner
Zustimmung vorausgesetzt
Gebiet
Wien & Niederösterreich